Der Prail Südtiroler Sauvignon DOC – Kellerei Schreckbichl ist ein italienischer Weißwein vom Weinhersteller Kellerei Schreckbichl. Er kommt aus der Region Südtirol und ist gekeltert aus Sauvignon.
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Sauvignon aus Südtirol kann herrlich direkt sein und dabei trotzdem Tiefgang haben. Genau das macht den Prail Sauvignon von Kellerei Schreckbichl so attraktiv. Er zeigt die Rebsorte von ihrer frischen, aromatischen und zugleich angenehm klaren Seite. Im Glas wirkt er lebendig und einladend, ohne jemals laut zu werden. Wer einen Weißwein sucht, der Spannung, Frucht und eine feine mineralische Ader zusammenbringt, bekommt hier einen sehr gelungenen Vertreter aus Südtirol ins Glas.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus Südtirol von Hügel- und Hanglagen auf etwa 400 bis 500 Metern Höhe. Die Böden sind moränischen Ursprungs und zeichnen sich durch einen hohen Mineralstoffgehalt aus. Genau diese Herkunft verleiht dem Wein Frische, Präzision und den zarten steinigen Nachhall, der ihn besonders spannend macht.
Rebsorten
Der Prail wird zu 100 Prozent aus Sauvignon erzeugt. Die Rebsorte zeigt sich hier duftig, saftig und klar konturiert, mit viel aromatischer Ausdruckskraft und lebendiger Säure.
Ausbau und Vinifikation
Vergoren wird bei konstanten 18 Grad in Edelstahltanks über rund vierzehn Tage. Ein Teil des Weins fermentiert im großen Eichenfass. Danach reifen beide Partien sechs Monate lang getrennt auf der Feinhefe und werden erst vor der Abfüllung zusammengeführt. So verbindet der Prail Frische und Präzision mit etwas mehr Tiefe und Struktur.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich ein helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase finden sich kräftige Aromen von Holunder und Akazienblüte, dazu Passionsfrucht, Limette und kräuterige Noten. Am Gaumen wirkt der Wein komplex, mit Anklängen von weißen Johannisbeeren, Melone und Steinobst. Die lebendige Säure und ein feiner mineralischer Nachhall sorgen für einen sehr animierenden Gesamteindruck.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt er zu Spargelgerichten, etwa zu Spargelfrittata, außerdem zu Jakobsmuscheln, Miesmuscheln und Fisch. Auch als Aperitif macht er eine sehr gute Figur. Serviert wird er idealerweise leicht gekühlt bei 10 bis 12 Grad. Mit einem belegten Reifepotenzial von drei bis fünf Jahren ist er jung besonders reizvoll, kann aber auch noch etwas an Ausdruck gewinnen.