Wissenswertes:
Lafoa Chardonnay Südtirol DOC – Kellerei Schreckbichl
Lafoa Chardonnay Kellerei Schreckbichl bei Mair Mair einkaufen.
Chardonnay kann vieles sein. Manchmal schlicht und glatt, manchmal groß und etwas zu schwer. Der Lafoa Chardonnay von Kellerei Schreckbichl zeigt einen sehr überzeugenden Mittelweg. Er bringt Fülle und Tiefe mit, bleibt dabei aber präzise, frisch und erstaunlich elegant. Innerhalb der Lafoa-Linie steht er für den Qualitätsanspruch, mit dem Cantina Colterenzio seit den 1980er Jahren Maßstäbe in Südtirol gesetzt hat. Wer einen Weißwein sucht, der nicht nur schnell gefällt, sondern auch mit Struktur und Länge punktet, ist hier sehr gut aufgehoben.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus ausgewählten Weinbergen in Südtirol auf etwa 400 bis 550 Metern Höhe. Die Lagen sind sehr trocken, das Mikroklima ist kühl und von deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht geprägt. Die Böden sind mittelschwere Moränenböden mit Sand und Schotter. Genau diese Kombination sorgt für Reife und Substanz, ohne dass der Wein seine Frische verliert.
Rebsorten
Der Lafoa wird zu 100 Prozent aus Chardonnay erzeugt. Die Trauben stammen von alten Reben in Drahtrahmenerziehung, was gut zu dem konzentrierten und zugleich ausgewogenen Stil dieses Weins passt.
Ausbau und Vinifikation
Die Trauben werden ohne Entrappen gepresst. Die Gärung erfolgt in einer Kombination aus neuen und gebrauchten Barriques, in denen teilweise auch der biologische Säureabbau stattfindet. Danach reift der Wein zehn Monate auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßiger Batonnage, also dem Aufrühren der Hefe. Vor dem Verkauf folgt zusätzlich eine sechsmonatige Flaschenreife. Das gibt ihm Schmelz, Tiefe und eine sehr harmonische Struktur.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich ein helles, intensives Strohgelb mit grünlichen Nuancen. In der Nase erinnern die Aromen an Honigmelone, cremigen Fruchtsalat und nussige Anklänge. Am Gaumen wirkt der Chardonnay voll und gut eingebunden, mit spürbarer Säure, feinem Holzeinfluss und einem langen, saftigen Finale.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt er zu kräftigen Fischgerichten, etwa zu pochiertem Fisch, Seezunge, Pasta mit Krabben, Jakobsmuscheln sowie zu Huhn und Kalb. Serviert wird er idealerweise leicht gekühlt bei 12 bis 14 Grad. Mit seinem belegten Reifepotenzial von sechs bis zehn Jahren ist er schon jung sehr attraktiv, gewinnt mit etwas Flaschenreife aber noch zusätzlich an Tiefe.