Wissenswertes:
Alberelli di Giodo Nerello Mascalese Terre Siciliane IGT
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Wenn du wissen willst, wie raffiniert ein Rotwein vom Ätna sein kann, ist der Nerello Mascalese Alberelli di Giodo eine sehr charmante Antwort. Hier trifft große Höhenlage auf uralte Rebstöcke und die kühle Seite Siziliens. Das Ergebnis ist kein Schwergewicht, sondern ein eleganter, feinwürziger Vulkanwein, der trotzdem richtig viel Charakter mitbringt.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen von kleinen Parzellen am Nordhang des Ätna in Sizilien, dort wo die Temperaturen etwas frischer sind und der Wind regelmäßig durch die Reben zieht. Die Rebstöcke wachsen auf etwa 950 Metern über dem Meeresspiegel auf tiefschwarzen, vulkanischen Böden aus Asche und Bimsstein. Diese Kombination aus Höhe, nordseitiger Lage und mineralreichem Gestein sorgt für langsame Reife, klare Aromen und eine ausgeprägte, salzige Ader im Wein.
Rebsorten
Abgefüllt wird ein reinsortiger Nerello Mascalese, eine autochthone rote Rebsorte des Ätna. Sie ist bekannt für eher helle Farbe, rote Frucht, feinkörniges Tannin und eine markante Mineralität. Genau diese Eigenschaften prägen den Stil dieses Weins: duftig, präzise und sehr eigenständig.
Ausbau und Vinifikation
Die rund 80 Jahre alten Reben sind traditionell als Alberello, also als Buschreben, mit hoher Pflanzdichte von etwa 5.000 bis 7.000 Stöcken pro Hektar gepflanzt und werden vollständig von Hand gelesen. Nach der Lese folgt eine etwa siebentägige Gärung in Edelstahltanks, gefolgt von rund 20 Tagen Kontakt mit den Beerenschalen. Anschließend reift der Wein ungefähr 18 Monate in 500- bis 700-Liter-Tonneaux aus Holz, bevor er für eine kurze Ruhephase in Zement und danach noch für viele Monate in die Flasche kommt. So verbindet er die Struktur des Holzausbaus mit der Feinheit eines schonend behandelten Nerello Mascalese.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich der Nerello Mascalese Alberelli di Giodo in einem eher hellen, transparenten Rubinrot. In der Nase findest du rote Johannisbeeren und Kirschen, Noten von Blutorange, dazu mediterrane Kräuter, getrocknete Blüten und feine Gewürzanklänge. Am Gaumen wirkt der Wein schlank und sehnig, mit lebendiger, aber gut eingebundener Säure und sehr feinem Tannin. Die vulkanische Herkunft zeigt sich in einer klaren, leicht rauchigen Mineralität, die den langen, eleganten Nachhall begleitet.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Dieser Ätna-Rotwein passt hervorragend zu Antipasti mit Salumi, zu Pasta mit Ragù, gegrilltem Geflügel oder Lammkoteletts und zu mittelreifem Hartkäse. Serviere ihn bei etwa 16 bis 18 °C in einem nicht zu kleinen Rotweinglas; eine kurze Belüftung in der Karaffe oder einfach im Glas hilft, die duftige Aromatik voll zu entfalten. Dank der Struktur aus Säure und Tannin macht er schon jung viel Freude, kann aber auch einige Jahre im Keller an Komplexität gewinnen.