Wissenswertes:
Gran Lafoa Südtiroler Sauvignon Riserva DOC – Kellerei Schreckbichl
Gran Lafoa Sauvignon Riserva Kellerei Schreckbichl bei Mair Mair einkaufen.
Manche Weine erklären sich nicht mit Lautstärke, sondern mit Haltung. Der Gran Lafoa Sauvignon Riserva von Kellerei Schreckbichl ist so ein Wein. Schon der erste Eindruck wirkt konzentriert und fein, aber nie aufdringlich. Alles sitzt an seinem Platz: die reife Frucht, die frische Spannung, die mineralische Tiefe und die sehr ruhige Eleganz. Dass dieser Sauvignon innerhalb des Hauses eine besondere Stellung einnimmt, merkt man nicht an großen Gesten, sondern an der Präzision, mit der er gemacht ist. Gerade deshalb wirkt seine Exklusivität so glaubwürdig.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus einem einzelnen Weinberg in Girlan auf rund 450 Metern Höhe. Verwendet werden nur die ältesten Parzellen eines Sauvignon-Weinbergs, der Ende der 1980er Jahre mit französischen Klonen bepflanzt wurde. Die Lage ist eher trocken, sonnig und von sandig-kiesigem Moränenboden geprägt. Diese Herkunft verleiht dem Wein Reife, Klarheit und den langen mineralischen Zug, der ihn so eigenständig macht.
Rebsorten
Der Gran Lafoa wird zu 100 Prozent aus Sauvignon Blanc erzeugt. Gerade in dieser konzentrierten, sehr sorgfältig aufgebauten Form zeigt die Rebsorte nicht nur Duft und Frische, sondern auch erstaunlich viel Tiefe und Ruhe.
Ausbau und Vinifikation
Die vollreifen Trauben werden schonend gepresst, der Most sedimentiert vier Tage lang bei niedriger Temperatur. Danach vergärt der Wein in Barriques und reift dort zehn Monate auf der Hefe. Es folgen acht Monate in 600-Liter-Eichenfässern sowie weitere zwölf Monate im Edelstahltank. Nach der behutsamen Abfüllung ruht der Wein noch sieben Monate in der Flasche. Dieser lange Ausbau gibt ihm Dichte, feine Würze und eine bemerkenswert geschlossene Form.
Charakter und Geschmack
Im Duft zeigt er reife Aprikose, Stachelbeere, Passionsfrucht und Papaya, dazu florale Töne, feine Röstaromen, etwas Graphit, Vanille und Feuerstein. Am Gaumen wirkt er vielschichtig und balanciert, mit gelber Pflaume, Ananas, Mango und einer frischen, lebendigen Säure. Seine anhaltende Mineralität trägt das lange Finale und macht den Wein trotz aller Fülle sehr präzise.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Am besten serviert man ihn bei 12 bis 14 Grad zu feinen Fischgerichten, Krustentieren, hellen Fleischgerichten oder einer eleganten Kräuterküche. Er ist schon jung sehr eindrucksvoll, zeigt mit etwas Geduld aber noch mehr Tiefe. Das Reifepotenzial liegt bei acht bis zehn Jahren.