Wissenswertes:
Barolo DOCG Paolo Scavino: Das Juwel des Piemonts
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Der Barolo von Paolo Scavino ist so etwas wie die Visitenkarte des Traditionsbetriebs aus Castiglione Falletto. Er vereint Trauben aus verschiedenen Spitzenlagen der Appellation und zeigt Nebbiolo im typischen Stil der Valtellina-Hügel: klar, präzise und doch mit viel Tiefe. Ein charaktervoller Barolo, der auch ohne Einzellagenbezeichnung viel Herkunft und Eleganz ins Glas bringt.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus ausgewählten Weinbergen in mehreren Gemeinden der Barolo-Zone, unter anderem rund um Castiglione Falletto und La Morra. Die Reben wachsen auf klassischen Kalk-Mergel- und Sandböden, die reich an Mineralien sind und für gute Drainage sorgen. Das Klima der Langhe ist kontinental mit warmen Tagen, kühlen Nächten und deutlichen Temperaturunterschieden, was die langsam reifende Nebbiolo-Traube aromatisch komplex werden lässt.
Rebsorten
Barolo Paolo Scavino wird zu 100 Prozent aus Nebbiolo erzeugt, wie es das DOCG-Regelwerk für Barolo vorschreibt. Die Lagen werden separat bewirtschaftet und geerntet, um die Charakteristik der jeweiligen Cru-Parzellen zu bewahren. Gelesen wird ausschließlich von Hand mit strenger Selektion der Trauben.
Ausbau und Vinifikation
Nach dem Abbeeren und leichtem Anquetschen vergärt jede Lage getrennt in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur, mit mehrtägiger Maischestandzeit. Die malolaktische Gärung findet im Holz statt. Anschließend reift der Wein zunächst etwa zehn Monate in Barriques und danach rund zwölf Monate in großen Eichenfässern, bevor er weitere Zeit in der Flasche harmonisiert. So verbinden sich Struktur und Komplexität mit einer feinen, gut eingebundenen Holznote.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt der Barolo ein leuchtendes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase finden sich saftige Kirsche, rote Beeren und Hagebutte, dazu Veilchen, Rose, ein Hauch Graphit sowie feine Gewürz- und Unterholznote. Am Gaumen wirkt der Wein trocken, mit mittlerem bis vollem Körper, lebendiger Säure, straffem, reifem Tannin und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. Der Nachhall ist lang und von roter Frucht und würzigen Nuancen geprägt.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Barolo Paolo Scavino ist ein idealer Partner zu Schmorgerichten vom Rind, Ossobuco, Lammkeule, Wild, Pilzragù, Risotto mit Trüffel sowie zu gereiftem Hart- und Bergkäse. Am besten serviert man ihn bei 16 bis 18 Grad in großen Rotweingläsern und gönnt ihm etwas Luft im Dekanter. Der Wein macht bereits nach einigen Jahren Trinkfreude, ist aber klar auf längere Reife im gut temperierten Keller ausgelegt.