Wissenswertes:
Domenico Clerico Nebbiolo Langhe Capisme-e
Capisme-e Langhe Nebbiolo Domenico Clerico bei Mair Mair einkaufen.
Capisme-e von Domenico Clerico ist Nebbiolo als Einladung: kein Barolo-Schwergewicht, sondern ein direkter, zugänglicher Einstieg in die Welt dieser Rebsorte. Der Name bedeutet im piemontesischen Dialekt „Versteh mich“ – der Wein zeigt Nebbiolo in fruchtbetonter, klarer Form mit typischer Herkunft aus Monforte d“Alba.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen von jüngeren Reben im Bereich San Pietro bei Monforte d“Alba in den Langhe. Die Weinberge liegen an Hanglagen mit kalkhaltigen, tonigen Böden, durchsetzt von Steinen und sandigen Anteilen. Dieses Terroir bringt Nebbiolo hervor, der Struktur und Frische vereint und schon in jungen Jahren zugänglich wirkt.
Rebsorten
Capisme-e wird zu 100 Prozent aus Nebbiolo erzeugt. Verwendet werden Trauben von Reben mit noch relativ jungem Alter, die trotz moderater Erträge bereits viel aromatische Intensität liefern. Die Lese erfolgt von Hand mit sorgfältiger Selektion direkt im Weinberg.
Ausbau und Vinifikation
Nach der Entrappung vergärt der Most mit den Beerenschalen bei kontrollierter Temperatur, die Maischestandzeit liegt bei etwa einer Woche. Ziel ist eine sanfte Extraktion, damit die Tannine fein und zugänglich bleiben. Anschließend reift der Wein rund zehn Monate in Edelstahltanks, teilweise ergänzt durch neutrale Gebinde. Holz wird bewusst nicht eingesetzt, um Frucht und Sortentypizität im Vordergrund zu halten.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt Capisme-e ein leuchtendes Rubinrot. In der Nase erscheinen rote Früchte wie Kirsche, Himbeere und kleine Waldbeeren, dazu Gewürznoten, feine balsamische Anklänge, Kräuter und ein Hauch Tabak. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mittelgewichtig, frisch und saftig, mit feinkörnigem Tannin, guter Spannung und einem anhaltenden, würzig-fruchtigen Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Capisme-e passt hervorragend zur piemontesischen Küche mit Tajarin, Agnolotti, Vitello Tonnato, Geflügel, Kalbfleisch, nicht zu schwerem Rind sowie zu mittelgereiften Hart- und Schnittkäsen. Am besten serviert man den Wein bei 16 bis 18 Grad in einem mittelgroßen Rotweinglas. In den ersten Jahren zeigt er besonders viel Frische und Frucht, kann aber auch einige Zeit im Keller reifen, ohne an Charme zu verlieren.