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Pesto di Limone – das frische Zitronenpesto aus Italien
Pesto di limone ist ein klares, frisches Zitronenpesto, das Basilikum, Zitrone und Olivenöl zu einer leichten, aromatischen Sauce verbindet. Der Name sagt es: Pesto mit Zitrone — auf Italienisch oft pesto al limone oder einfach zitronenpesto genannt. Es ist keine antike Tradition wie das klassische Pesto alla Genovese. Vielmehr ist es eine moderne, aber verwurzelte Variante, die in Küstenregionen mit großer Zitronenkultur geschätzt wird.
Herkunft und kulinarischer Hintergrund
Pesto stammt ursprünglich aus Ligurien. Dort entstand das Pesto alla Genovese mit Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Pecorino/Parmesan und Olivenöl. Pesto di limone nimmt dieses Prinzip — Kräuter, Nüsse, Käse, Öl — und setzt einen klaren, zitronigen Akzent. Die Idee verbreitete sich rasch entlang der italienischen Küsten. Vor allem die Amalfiküste, Sizilien und Teile Süditaliens bringen intensive Zitrusaromen in die Küche ein. Dort gelten Zitronen nicht nur als Zutat, sondern als kulturelles Zeichen. Das erklärt, warum gerade in diesen Regionen Varianten mit Zitronenschale, einem Schuss Zitronensaft oder sogar Zitronenlikör auftauchen.
Die richtige Balance der Zutaten
Die Balance ist entscheidend. Zitronenschale liefert ätherische Öle und Frische. Zitronensaft bringt Säure, kann aber den Käse verändern, wenn zu viel verwendet wird. Nüsse — Pinienkerne, Mandeln oder auch Cashew — sorgen für Körper. Parmesan oder Pecorino geben Umami. Olivenöl bindet alles. Traditionell arbeitet man mit Mörser und Stößel (mortaio). Mit dem Mixer ist die Zubereitung aber schneller und für den Alltag geeigneter. Wichtig bleibt das Prinzip: frische Zutaten, schonende Verarbeitung, wenig Hitze.
Verwendungsmöglichkeiten in der Küche
Pesto di limone ist vielseitig. Es passt zu kurzen Pastasorten wie trofie oder conchiglie. Es begleitet gegrillten Fisch oder gebratene Garnelen. Auf Crostini eröffnet es neue Vorspeisen. Manche Köche fügen Ricotta oder etwas Joghurt hinzu, um das Pesto cremiger zu machen — eine nützliche Variation, wenn das Pesto als Dip dienen soll. Vegetarische und vegane Varianten sind leicht realisierbar: Käse durch Hefeflocken ersetzen, und die Struktur mit gerösteten Mandeln stabilisieren.

Das beste Rezept Pesto di limone
Portionen: 4 Personen
Küche: italienisch
Zubereitungsdauer: 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zutaten
60 g frische Basilikumblätter, ohne Stiele
1 unbehandelte Bio-Zitrone (Schale und 1–2 EL Saft)
30–40 g Pinienkerne oder 30 g geröstete Mandeln
50 g frisch geriebener Parmigiano Reggiano (oder Pecorino, halbiert)
1 kleine Knoblauchzehe (nach Geschmack)
120–150 ml natives Olivenöl extra aus Italien kaufen (mild)
Salz nach Geschmack
Pfeffer frisch gemahlen
Optional: 1–2 EL Ricotta oder Joghurt für cremigere Variante
Zubereitung
1. Zitrone gründlich waschen:
Die fein abgeriebene Schale (nur das Gelbe) abnehmen. 1–2 Esslöffel Saft auspressen. Nur wenig Saft, sonst wird das Pesto zu flüssig und der Käse kann ausflocken.
2. Pinienkerne:
Kurz in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen.
3. Basilikumblätter & Knoblauch:
Basilikum waschen und rocken tupfen. Knoblauch grob hacken.
4. Mixen:
In einem Mixer oder Foodprocessor Basilikum, geröstete Nüsse, Knoblauch, Zitronenschale und -saft sowie etwa die Hälfte des Käses geben. Kurz pulsieren, bis grobe Paste entsteht.
5. Olivenöl:
Bei laufendem Motor nach und nach Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nicht zu lange mixen — das Aroma bleibt besser erhalten, wenn das Pesto leicht strukturiert bleibt.
6. Käse dazugeben:
Restlichen Käse unterheben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf einen Esslöffel Ricotta oder Joghurt einrühren, um das Pesto sämiger zu machen.
7. Servieren:
Vor dem Servieren die Sauce noch einmal probieren und bei Bedarf mit Zitronensaft oder Salz nachjustieren. Bewahren Sie das Pesto im Kühlschrank in einem Glas auf und bedecken Sie die Oberfläche mit etwas Olivenöl, damit es nicht oxidiert.

Kombinationsmöglichkeiten und Serviertipps
Pasta
- Trofie, Linguine oder Spaghetti mit etwas Nudelwasser vermengen.
- Kurz in der Pfanne schwenken, bis die Sauce cremig haftet.
Fisch & Meeresfrüchte
- Als Finish über gegrillten Lachs oder Garnelen geben.
- Mit Zitronenscheiben und frischem Dill servieren.
Vorspeisen & Brot
- Auf geröstetem Brot (Crostini) mit einem Hauch Ricotta.
- Als Dip zu gegrilltem Gemüse oder Antipasti.
Salatdressings & Marinaden
- Mit Olivenöl verdünnen und über Fenchel-Orangen-Salat träufeln.
- Als Marinade für Hähnchen oder Tofu verwenden.
Die ideale Weinbegleitung vom Sommelier empfohlen
Ein frischer Weißwein unterstützt die Zitrusnoten und ergänzt die Kräuter. Kurz und präzise:
- Vermentino (Sardinien/Toskana): frische Kräuter, Zitrus, leichte Mineralität.
- Fiano di Avellino: stoffig, mit floralen Noten und guter Säure.
- Falanghina: fruchtig, mit Zitronen- und Apfelnoten; passt sehr harmonisch.
- Prosecco (Brut): als prickelnde Begleitung, hebt die Frische der Zitrone.
Häufig gestellte Fragen zu Pesto di limone
Ist Pesto di limone gesund?
Pesto di limone kann gesund sein, wenn es frisch und selbstgemacht ist, da es dann wertvolle Nährstoffe wie gesunde Fette aus Olivenöl und Nüssen sowie Pflanzenstoffe aus Kräutern und Mineralstoffe aus Käse liefert.
Wie essen Italiener Pesto di limone?
Die Italiener essen Pesto di limone mit Nudeln vermischt.
Soll Pesto di limone warm oder kalt gegessen werden?
Pesto ist als Rohsauce konzipiert. Köche und Hersteller legen großen Wert darauf, die Frische der Zutaten zu bewahren.
