Wissenswertes:
Sottimano Barbaresco Cotta‘
Barbaresco Cottà Sottimano bei Mair Mair einkaufen.
Barbaresco mit Cru-Charakter, aber ohne Star-Allüren: Der Barbaresco Cottà von Sottimano zeigt sehr klar, wie eigenständig ein Lagenwein aus Neive wirken kann. Er verbindet die Tiefe alter Reben mit einer präzisen, eher leisen Stilistik – intensiv, würzig, elegant und dabei angenehm zugänglich.
Herkunft und Terroir
Cottà ist eine der historischen Lagen in Neive, auf einem höher gelegenen Hügelkamm zwischen Neive und Barbaresco. Die Böden sind hell, kalkreich und miocänen Ursprungs, mit sandigen und steinigen Adern. Dieses eher karge Terroir bringt Barbaresco hervor, die zugleich kraftvoll, frisch und deutlich mineralisch geprägt sind.
Rebsorten
Der Barbaresco Cottà ist ein Barbaresco DOCG aus 100 Prozent Nebbiolo. Die Reben sind alt, vielfach seit Jahrzehnten in dieser Lage verwurzelt und liefern niedrige Erträge. Das sorgt für kleine, aromatisch dichte Trauben mit hoher natürlicher Säure und feinem, festem Tannin.
Ausbau und Vinifikation
Sottimano arbeitet naturnah mit Verzicht auf Herbizide und rein organischer Düngung. Die Trauben werden von Hand gelesen und streng selektioniert. Es folgt eine spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen und eine sehr lange Maischestandzeit mit eingetauchtem Tresterhut. Anschließend reift der Wein etwa zwei Jahre in französischen Barriques, nur zu einem kleineren Teil neu, bevor er unfiltriert abgefüllt und nochmals in der Flasche gelagert wird.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt Cottà ein leuchtendes Granatrot. In der Nase erscheinen getrocknete Rosen, rote Waldbeeren, dunkle Kirschen und ein Hauch Cassis, dazu Lakritz, feine Rauchigkeit, Kräuter, Gewürze und etwas Waldboden. Am Gaumen wirkt der Wein konzentriert, doch stets fein und ausgewogen, mit dichtem, aber geschliffenem Tannin, frischer Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Barbaresco Cottà passt hervorragend zu Tajarin mit Ragù, Risotto mit Steinpilzen, geschmortem Rind oder Lamm sowie zu Wildgerichten und gereiftem Hartkäse. Ideal sind 16 bis 18 Grad in großen Gläsern; etwas Luft im Dekanter unterstützt die Entfaltung der feinen, floralen und würzigen Nuancen. Dank Struktur und Säure besitzt der Wein ein sehr gutes Reifepotenzial.