Wissenswertes:
Barbaresco DOCG Pajore‘ Sottimano: Eleganz und Charakter aus dem Piemont
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Barbaresco Pajorè von Sottimano ist so etwas wie die elegante, aber ernsthafte Seite von Neive und Treiso im Glas. Der Wein stammt aus einem der berühmtesten Crus der Appellation und zeigt, wie klar und präzise Nebbiolo wirken kann, wenn alte Reben, karge Böden und behutsame Kellerarbeit zusammenspielen.
Herkunft und Terroir
Pajorè liegt nördlich des Dorfes Treiso und ist der höchstgelegene Weinberg des Gutes, rund 400 bis 420 Meter über dem Meer. Die Böden bestehen aus kalkhaltigen Mergeln mit Anteilen von Ton und etwas Sand. Das kühle, windoffene Mikroklima und die hellen, steinigen Böden sorgen für langsam reifende Trauben, ausgeprägte Frische und eine feine, kreidige Mineralität im Wein.
Rebsorten
Barbaresco Pajorè ist ein Barbaresco DOCG aus 100 Prozent Nebbiolo. Die Reben sind sehr alt, teils über mehrere Jahrzehnte im gleichen Hang verwurzelt, und bringen kleine, konzentrierte Trauben mit hoher natürlicher Säure und feinem, strukturiertem Tannin hervor.
Ausbau und Vinifikation
Sottimano bewirtschaftet die Weinberge naturnah, mit organischer Düngung und ohne Herbizide. Nach der sorgfältigen Handlese folgt eine spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen. Die Maische bleibt sehr lange auf den Schalen, traditionell mit eingetauchtem Tresterhut über viele Wochen. Anschließend reift der Wein rund zwei Jahre in französischen Eichenfässern, meist gebrauchte Barriques und größere Fässer. Auf Schönung und Filtration wird verzichtet; danach ruht der Barbaresco nochmals in der Flasche.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt Pajorè ein leuchtendes Rubinrot mit zarten Granatreflexen. In der Nase dominieren Gewürze und Tabak, dazu Kirsche, rote Beeren, ein Hauch Minze und balsamische Noten. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und doch klar, mit salzig-würziger Spannung, saftiger roter Frucht und sehr feinen, präzisen Tanninen. Das Finale ist lang, mineralisch geprägt und bleibt mit würzig-fruchtigen Akzenten im Gedächtnis.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Barbaresco Pajorè passt hervorragend zu Tajarin mit Ragù, Risotto mit Steinpilzen, geschmortem Rind oder Lamm, zu Wildgeflügel sowie zu mittelreifem bis gereiftem Hartkäse. Ideal sind 16 bis 18 Grad in großen Gläsern; dem Wein sollte etwas Zeit im Dekanter gegeben werden, damit sich Frucht, Würze und Mineralität vollständig entfalten. Dank Struktur und Säure verfügt Pajorè über ein bemerkenswertes Reifepotenzial.