Wissenswertes:
St. Magdalener Hub &Leith Alto Adige DOC – Untermoserhof
St. Magdalener Hub & Leith Untermoserhof bei Mair Mair einkaufen.
Ein Rotwein muss nicht laut sein, um Eindruck zu machen. Der St. Magdalener Hub & Leith vom Untermoserhof zeigt sehr schön, wie viel Tiefe und Charakter in dieser Südtiroler Herkunft stecken können. Er wirkt saftig, würzig und lang, bleibt dabei aber wunderbar ausgewogen. Gerade das macht ihn so sympathisch: genug Substanz für anspruchsvolle Genießer, aber zugleich so zugänglich, dass man ihn nicht erst studieren muss. Wer einen authentischen St. Magdalener mit Herkunft und Haltung sucht, ist hier genau richtig.
Herkunft und Terroir
Die Trauben wachsen auf alten Reben in der Lage Hub, einer eigenen Cru des Untermoserhofs im Gebiet St. Magdalena bei Bozen. Dieses Gebiet gilt als klassisches Herkunftsgebiet für Vernatsch und ist für seine passenden klimatischen und bodenkundlichen Bedingungen bekannt. Das Weingut liegt mitten in den Weinbergen von St. Magdalena und arbeitet naturnah, mit klarem Fokus auf elegante und authentische Weine. Die Herkunft prägt den Wein spürbar und verleiht ihm seine saftige Frucht, seine Würze und seine feine Spannung.
Rebsorten
Der St. Magdalener Hub & Leith besteht zu mehr als 95 Prozent aus Schiava, also Vernatsch, ergänzt durch einen kleinen Anteil Lagrein. Diese klassische Zusammensetzung sorgt für Frische, Frucht und Würze, aber auch für etwas mehr Tiefe und Struktur im Hintergrund.
Ausbau und Vinifikation
Vergoren wird der Wein im großen Eichenfass. Dort reift er auch für rund neun Monate weiter, bevor er abgefüllt wird. Anschließend folgt noch etwa ein weiteres Jahr Flaschenreife. Dieser Ausbau bleibt bewusst zurückhaltend und stützt den Wein, ohne seine Herkunft oder seine Rebsortenart zu überdecken.
Charakter und Geschmack
Im Stil zeigt sich der Wein würzig, saftig und lang. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Tannin und Säure, die ihm Trinkfluss und zugleich Kontur gibt. Der Vernatsch bringt die offene, fruchtige Art, während der kleine Lagrein-Anteil für zusätzliche Spannung sorgt. So entsteht ein Rotwein, der leichtfüßig wirkt, aber keineswegs schlicht ist.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt er zu Südtiroler Jause, Speck, Geflügel, herzhaften Vorspeisen und nicht zu schweren Fleischgerichten. Leicht gekühlt serviert zeigt er seine Saftigkeit und Würze besonders schön. Durch den Ausbau im großen Holz und die zusätzliche Flaschenreife bringt er schon jetzt eine schöne innere Ruhe mit.