Wissenswertes:
Friulano DOC – La Tunella
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Manchmal braucht es keinen komplizierten Wein, sondern einfach einen richtig guten. Der Friulano von La Tunella ist genau so ein Fall. Er stammt aus Friaul, einer Region, die für klare, charaktervolle Weißweine bekannt ist, und bringt viel von dem ins Glas, was diese Herkunft so beliebt macht: Frische, Substanz und einen Stil, der angenehm zugänglich wirkt, ohne beliebig zu sein. Wer einen Weißwein sucht, der sowohl solo als auch zum Essen überzeugt, liegt hier goldrichtig.
Herkunft und Terroir
Die Trauben wachsen auf den Hügeln des östlichen Friaul, also in den Colli del Friuli Orientale. Die Böden bestehen aus Mergel und Sandstein eozänen Ursprungs, in der Region als Ponca bekannt. Diese Bodenart ist prägend für viele der besten friaulischen Weine und unterstützt eine klare, fein gezeichnete Aromatik.
Rebsorten
Der Wein wird zu 100 Prozent aus Friulano erzeugt. Diese autochthone weiße Rebsorte gehört zu den klassischen Aushängeschildern Friauls und ist tief mit der regionalen Weinkultur verbunden.
Ausbau und Vinifikation
Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Beeren schonend gepresst. Der Most wird kalt statisch geklärt und anschließend langsam bei kontrollierten 16 Grad vergoren. Die Gärung dauert etwa 30 bis 40 Tage. Danach folgt eine Reifephase mit wiederholter Batonnage, also dem Aufrühren der Feinhefe, um dem Wein mehr Komplexität, Struktur und Duftigkeit zu geben. Abgefüllt wird im März nach der Lese.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich der Friulano strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase wirkt er harmonisch, floral und fruchtig, mit Anklängen von Bittermandel, Birne, Wiesenblumen und Akazie. Am Gaumen ist er weich und samtig, mäßig säurebetont, trocken und gut strukturiert. Besonders typisch ist der lange Nachhall mit der markanten Note von Bittermandel.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
La Tunella empfiehlt ihn zu leichten Vorspeisen, Aufschnitt, Brühen, Pasta, Fisch und hellem Fleisch. Besonders stimmig ist die Kombination mit San-Daniele-Schinken. Serviert wird er idealerweise bei 8 bis 10 Grad. Auf den Markt kommt er im Frühjahr nach der Ernte, wenn seine frische und präzise Art besonders schön zur Geltung kommt.