Wissenswertes:
Allegrini Amarone Classico
Amarone della Valpolicella DOCG Classico Allegrini bei Mair Mair einkaufen.
Wer Amarone hören will, ohne gleich in komplizierte Weinbegriffe abzutauchen, ist hier richtig. Der Amarone della Valpolicella Classico von Allegrini zeigt sehr klar, warum dieser Stil weltweit so geschätzt wird. Er ist kraftvoll und dicht, bleibt dabei aber erstaunlich präzise und elegant. Genau darin liegt sein Reiz: viel Ausdruck, viel Tiefe und trotzdem eine Balance, die den Wein nicht schwerfällig wirken lässt. Für alle, die einen großen Rotwein aus dem Veneto suchen, ist das eine der bekanntesten und verlässlichsten Interpretationen überhaupt.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus den höher gelegenen Hügellagen der Valpolicella Classica im Gebiet rund um Fumane, Sant“Ambrogio di Valpolicella, San Pietro in Cariano, Negrar di Valpolicella und Marano di Valpolicella. Diese klassische Herkunft ist für den Stil zentral. Die Hanglagen und das Zusammenspiel aus Höhe, Klima und sorgfältiger Selektion liefern Trauben mit Konzentration, Frische und aromatischer Tiefe.
Rebsorten
Der Wein basiert auf Corvina Veronese, Corvinone, Rondinella und Oseleta. Diese Rebsorten gehören zum Kern der veronesischen Rotweintradition. Sie bringen Frucht, Struktur, Würze und die feste, reife Tanninstruktur, die zu einem Amarone dieses Formats passt.
Ausbau und Vinifikation
Die von Hand gelesenen Trauben werden Ende September selektiert und anschließend etwa drei bis vier Monate im Fruttaio getrocknet. Dabei verlieren sie rund 40 bis 45 Prozent ihres ursprünglichen Gewichts. Nach dem sanften Pressen erfolgt die Gärung im Edelstahl bei kontrollierter Temperatur über rund 25 Tage mit regelmäßigem Umpumpen. Danach reift der Wein mindestens 18 Monate in Barriques aus neuer und zweitbelegter Eiche. Nach der Cuvée folgt weitere Ruhe vor der Füllung und anschließend eine längere Flaschenreife.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich der Wein tief rubinrot und sehr intensiv. Offiziell beschrieben werden Aromen von Schwarzkirsche und Pflaume, dazu Veilchen, schwarzer Pfeffer und mediterrane Kräuter wie Thymian. Dahinter folgen Noten von Waldboden, Graphit, Feige, Nüssen und Vanille. Am Gaumen wirkt er voll, kraftvoll und zugleich frisch, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen und einem sehr langen Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt dieser Amarone zu Risotto mit Amarone, Pappardelle mit Pilzen, Schmorgerichten, kräftigen Braten und gereiftem Käse. Selbst würzige Desserts wie Panforte werden von Allegrini ausdrücklich genannt. Serviert wird er ideal bei etwa 18 Grad in einem großen Rotweinglas. Schon jetzt zeigt er viel Ausdruck, besitzt laut Weingut aber auch ein sehr langes Reifepotenzial.