Wissenswertes:
Nebbiolo d’Alba Roddolo
Nebbiolo d’Alba Flavio Roddolo bei Mair Mair einkaufen.
Wer bei Nebbiolo sofort an Barolo denkt, lernt mit dem Nebbiolo d“Alba von Flavio Roddolo die kompromisslos handwerkliche Seite dieser Rebsorte kennen. In der kleinen Cantina in Monforte d“Alba entsteht ein Wein, der völlig ohne Effekte auskommt und doch enorm viel Tiefe, Charakter und Langhe-Typizität zeigt.
Herkunft und Terroir
Der Nebbiolo d“Alba von Flavio Roddolo stammt aus Weinbergen in Monforte d“Alba, rund um die Lagen Sant“Anna und Bricco Appiani im Herzen der Langhe. Die Reben stehen an gut durchlüfteten Hügelhängen, in einem Gebiet, das auch für strukturstarke Barolo bekannt ist. So verbindet der Wein die Noblesse der Langhe mit der etwas freieren Art eines Nebbiolo d“Alba.
Rebsorten
Abgefüllt wird ein Nebbiolo d“Alba DOC aus 100 Prozent Nebbiolo. Diese spät reifende Sorte bringt von Natur aus präsente Tannine, eine lebendige Säure und ein komplexes Aromenspektrum mit. Bei Roddolo stammen die Trauben von teils sehr alten Reben, was zusätzlich Konzentration und Tiefe in den Wein bringt.
Ausbau und Vinifikation
Die Lese erfolgt von Hand mit strenger Selektion. Im Keller vergärt der Nebbiolo spontan in Edelstahltanks, ausschließlich mit wilden, weinbergseigenen Hefen. Die Maischestandzeit beträgt rund 30 Tage, um Farbe, Struktur und Aromatik vollständig zu extrahieren. Anschließend reift der Wein etwa 14 Monate in gebrauchten Barriques; auf Filtration wird verzichtet, bevor er für weitere Zeit in der Flasche ruht.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt der Nebbiolo d“Alba ein dunkles Granatrot. In der Nase verbinden sich reife Schwarzkirsche, Pflaume und Cassis mit Noten von getrockneter Rose, Kräutern, feiner Erdigkeit, Tabak und würzigen Anklängen. Am Gaumen wirkt er vollmundig und zugleich straff, mit lebendiger Säure, kraftvollem, aber feinkörnigem Tannin und einem langen, balsamisch-würzigen Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Dieser Nebbiolo passt hervorragend zu geschmortem Rindfleisch, Lamm, Wildgerichten, zu Tajarin mit Ragù, Pilzgerichten mit Steinpilzen sowie zu gereiftem Hartkäse. Ideal sind 16 bis 18 Grad und große Gläser; etwas Luft im Dekanter unterstützt die Öffnung des Aromaspektrums. Dank seiner Struktur eignet sich der Wein nicht nur für den aktuellen Genuss, sondern auch für eine längere Reifung im Keller.