Wissenswertes:
Foradori Teroldego
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Teroldego von Foradori ist ein echtes Aushängeschild für rote Weine aus den Dolomiten. Der Wein stammt von biodynamisch bewirtschafteten Reben und verbindet alpine Frische mit dichter, dunkler Frucht. Ein charaktervoller, zugleich sehr trinkiger Roter, der zeigt, wie eigenständig die autochthone Rebsorte Teroldego im Glas wirken kann.
Herkunft und Terroir
Die Trauben wachsen im Campo Rotaliano bei Mezzolombardo, einer kleinen Schwemmebene, die wie eine Tasche in die Berge der Etsch-Tal-Landschaft eingeschnitten ist. Die Böden sind alluvialen Ursprungs, geprägt von kiesig-sandigen Ablagerungen mit Material dolomitischer und porphyrischer Herkunft. Dieses Terroir sorgt für gute Drainage, tiefe Wurzeln und eine Kombination aus Reife, Spannung und mineralischer Frische.
Rebsorten
Der Wein wird sortenrein aus Teroldego erzeugt, einer roten Rebsorte, die seit Jahrhunderten im Campo Rotaliano beheimatet ist. Die Reben werden nach biodynamischen Richtlinien bewirtschaftet, zertifiziert nach Demeter. Die Lese erfolgt von Hand, mit sorgfältiger Selektion im Weinberg, um nur gesunde, vollreife Trauben zu verarbeiten.
Ausbau und Vinifikation
Nach der Lese vergärt der Most mit weinbergseigenen Hefen in Betontanks. Der Ausbau erfolgt etwa zwölf Monate lang in einer Kombination aus großen Holzfässern und Betonbehältern, bevor der Wein ohne Filtration abgefüllt wird. Diese zurückhaltende Kellerarbeit bewahrt die Klarheit der Frucht und den Bezug zum Herkunftsboden.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt Teroldego von Foradori ein intensives Rubinrot. In der Nase erscheinen rote und dunkle Beeren, Sauerkirsche und Waldfrüchte, dazu Veilchen, rote Blüten und feine Gewürznoten. Am Gaumen wirkt der Wein saftig, rund und lebendig, mit frischer Säure, weichem, aber spürbarem Tannin und einem fruchtbetonten Finale, das leicht an Mandeln erinnert.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Teroldego eignet sich hervorragend zu Südtiroler und Trentiner Küche: zu Speck und Aufschnitt, gefüllten Teigwaren, Schmorgerichten, gegrilltem Rind oder Schwein, Geflügel sowie zu mittelgereiftem Hartkäse. Ideal wird er bei etwa 16 bis 18 Grad in einem mittelgroßen Rotweinglas serviert. Der Wein macht jung viel Freude, verfügt aber auch über genügend Struktur, um sich einige Jahre im Keller positiv zu entwickeln.