Wissenswertes:
Rosso di Montalcino DOC – Fattoi
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Es muss nicht immer gleich Brunello sein. Der Rosso di Montalcino von Fattoi zeigt sehr schön, warum diese Herkunft längst mehr ist als nur der kleine Bruder eines großen Namens. Im Glas wirkt er klar, saftig und typisch toskanisch, mit genau der Mischung aus Frische, Frucht und Bodenhaftung, die Sangiovese so spannend macht. Fattoi arbeitet in Montalcino seit vielen Jahren mit einem klassischen, geradlinigen Stil. Das Ergebnis ist ein Rosso, der zugänglich bleibt, aber trotzdem Charakter hat.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen von der südwestlichen Seite von Montalcino. Die Weinberge liegen auf rund 350 Metern Höhe und profitieren von mediterranem Klima mit heißen Sommern, eher milden Wintern sowie Niederschlägen vor allem im Frühjahr und Herbst. Die Böden sind von Sand und Ton geprägt. Diese Kombination sorgt für Reife, Frische und eine Struktur, die den Wein lebendig und zugleich harmonisch wirken lässt.
Rebsorten
Ausgebaut wird der Rosso di Montalcino von Fattoi zu 100 Prozent aus Sangiovese. Genau diese Rebsorte prägt den Wein mit roter Frucht, feiner Würze und der typischen Frische, die viele Toskaner so trinkfreudig macht.
Ausbau und Vinifikation
Die Lese erfolgt von Hand zu Beginn des Oktober. Vergoren wird in Edelstahltanks bei kontrollierten 25 bis 28 Grad, die Maischestandzeit liegt bei 15 bis 20 Tagen. Danach reift der Wein noch einige Monate in Tank und Fass, bevor er mindestens drei Monate auf der Flasche bekommt. So bleibt der Stil klassisch und klar, ohne seine saftige Art zu verlieren.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich ein brillantes, intensives Rubinrot. In der Nase erinnert der Wein an kleine frische rote Früchte und leichte Marasca-Noten. Am Gaumen wirkt er trocken, lebendig und frisch, mit gutem Zug und schöner aromatischer Länge. Gerade diese Kombination aus Klarheit, Frucht und Nerv macht ihn so überzeugend.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt er zu Pasta mit Fleischsauce, Risotto, Geflügel, Wildgerichten sowie Speisen mit Pilzen oder Trüffeln. Auch gereifter Käse, etwa Pecorino aus der Toskana oder Parmigiano Reggiano, harmoniert sehr gut. Serviert wird er idealerweise bei rund 18 Grad. Fattoi empfiehlt, die Flasche vor dem Einschenken etwas atmen zu lassen. Der Wein ist früh zugänglich und zeigt seine besten Seiten innerhalb weniger Jahre.