Der Mantsch Südtiroler Lagrein DOC Riserva – Kellerei Schreckbichl ist ein italienischer Rotwein vom Weinhersteller Kellerei Schreckbichl. Er kommt aus der Region Südtirol und ist gekeltert aus Lagrein.
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Wer Südtirol einmal von seiner dunkleren, würzigeren Seite kennenlernen möchte, liegt mit dem Mantsch Lagrein Riserva von Kellerei Schreckbichl genau richtig. Dieser Wein setzt nicht auf schnelle Effekte, sondern auf Tiefe, Herkunft und eine sehr stimmige Verbindung aus Frucht, Struktur und Frische. Als Teil der Selezioni-Linie steht er für ausgesuchte Weinberge, niedrige Erträge und einen Stil, der mit etwas Reife besonders schön zur Geltung kommt. So entsteht ein Lagrein, der kraftvoll wirkt, aber nicht schwerfällig wird.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen aus Gries bei Bozen, einer der klassischen Lagrein-Herkünfte Südtirols. Die Reben wachsen auf alluvial-sandigen Böden mit hohem Porphyranteil und perfekter Südausrichtung. Diese Voraussetzungen geben dem Wein Reife, Wärme und eine markante, aber klare Struktur. Gerade hier zeigt die autochthone Rebsorte Lagrein sehr überzeugend, wie gut sie Kraft und Frische verbinden kann.
Rebsorten
Der Mantsch wird aus Lagrein erzeugt. Die Trauben stammen von alten Pergel-Anlagen, was sehr gut zu dem konzentrierten und zugleich ausgewogenen Stil dieser Riserva passt.
Ausbau und Vinifikation
Vergoren wird auf der Maische bei 28 bis 30 Grad in Edelstahltanks. Durch behutsames Überpumpen von Saft und Schalen wird die Farbe schonend und gezielt extrahiert. Danach reift der Wein für etwa zwölf Monate, zu einem Drittel in Barriques und zu zwei Dritteln in 35-Hektoliter-Holzfässern. Nach der sorgfältigen Abfüllung folgt noch ein weiteres Jahr Flaschenreife. Das verleiht ihm Tiefe, Würze und eine sehr harmonische Gesamtform.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich ein dunkles Granatrot mit violetten Reflexen. In der Nase treten Noten von Veilchen, Zimt und zarter Vanille hervor. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und präsent, mit spürbarer Säure sowie Aromen von Waldbeeren und Amarena. Dabei bleibt er voll, ausgewogen und angenehm lang im Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr gut passt er zur Südtiroler Küche, zu gebratenem oder gegrilltem Rindfleisch, zu Lamm, Wild und gereiftem Käse. Serviert wird er idealerweise bei 16 Grad. Mit seinem belegten Reifepotenzial von sechs bis acht Jahren ist er schon jetzt attraktiv, gewinnt mit etwas zusätzlicher Flaschenreife aber weiter an Ruhe und Ausdruck.