Wissenswertes:
Rosa Mara Valtènesi Rosato Costaripa
Rosa Mara Valtènesi Rosato Costaripa bei Mair Mair einkaufen.
Rosé kann nett sein. Oder richtig gut. Der Rosa Mara Valtènesi Rosato von Costaripa gehört klar zur zweiten Kategorie. Das ist kein belangloser Sommerwein, sondern ein Rosato mit Haltung, Präzision und erstaunlich viel Tiefe. Er wirkt fein und leichtfüßig, bringt aber genug Substanz mit, um nicht nach dem ersten Eindruck schon wieder verschwunden zu sein. Genau das macht ihn so attraktiv: zugänglich, frisch und gleichzeitig eigenständig.
Herkunft und Terroir
Costaripa sitzt im Herzen der Valtènesi in Moniga del Garda, also am westlichen Ufer des Gardasees. Für Rosa Mara werden laut Weingut ausgewählte Reben aus den hügeligen Vorzonen mit östlicher Ausrichtung genutzt. Das Mikroklima des größten italienischen Sees prägt die Weinberge deutlich. Dazu kommen moränische, kiesige Böden mit Tonanteilen, die dem Wein Spannung, Saftigkeit und eine klare Linie geben.
Rebsorten
Der Wein entsteht aus einer klassischen Valtènesi-Cuvée mit Groppello Gentile als Hauptrebsorte, ergänzt von Marzemino, Sangiovese und Barbera. Diese Mischung verbindet feine Würze, saftige Frucht und eine lebendige Frische, ohne den Wein schwer wirken zu lassen.
Ausbau und Vinifikation
Costaripa spricht bei Rosa Mara vom „Wein einer Nacht“. Gemeint ist die Vinifikation „a lacrima“: Verwendet wird der besonders feine Vorlaufmost, der vor der Gärung durch statisches Ablaufen gewonnen wird. So entsteht ein sehr zarter, präziser Rosato. Die Hälfte des Mosts vergärt und reift für rund sechs Monate in kleinen Eichenfässern mit 228 Litern. Das bringt keine dominante Holznote, sondern mehr Tiefe und ein seidiges Mundgefühl.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich Rosa Mara in sehr hellem, fast perlartigem Rosé. In der Nase wirkt er einladend und fein, mit Noten von Weißdorn, Sauerkirsche und Granatapfel. Am Gaumen zeigt er sich seidig, harmonisch und anhaltend, mit guter Würze und einer dezenten, leicht mandeligen Spur im Nachhall.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Ein starker Partner zu feinen Vorspeisen, Fischgerichten, Schalentieren oder sommerlicher Küche mit mediterranem Einschlag. Serviert wird er ideal bei 10 bis 12 Grad. Vom Weingut wird eine Genussreife von etwa 2 bis 4 Jahren angegeben.