Wissenswertes:
Pievecroce Lugana DOC Costaripa
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Wer bei Lugana nur an einen harmlosen Terrassenwein denkt, darf hier gern umdenken. Der Pievecroce Lugana DOC von Costaripa zeigt, wie klar, saftig und zugleich ernsthaft ein Weißwein vom Südufer des Gardasees sein kann. Er verbindet unkomplizierten Trinkfluss mit echter Substanz und ist damit genau die richtige Wahl für alle, die etwas Frisches suchen, ohne auf Charakter zu verzichten. Costaripa arbeitet hier mit viel Sorgfalt und einem Stil, der Präzision vor Lautstärke setzt.
Herkunft und Terroir
Die Trauben stammen vom südlichen Hang des Gardasees, südlich von Sirmione, im Lugana-Gebiet. Costaripa beschreibt die Böden als tiefgründig, moränisch und tonhaltig. Gerade diese Kombination ist wichtig, weil sie dem Wein nicht nur Frische, sondern auch Struktur und eine angenehme Dichte mitgibt.
Rebsorten
Der Pievecroce wird reinsortig aus Trebbiano di Lugana erzeugt, der in der Zone auch als Turbiana bekannt ist. Diese Sorte ist wie gemacht für Lugana: Sie bringt feine Frucht, saftige Spannung und eine salzige Note mit, die den Wein besonders lebendig wirken lässt.
Ausbau und Vinifikation
Ausgebaut wird klassisch als Weißwein, mit sehr sanfter und langsamer Pressung, statischer Vorklärung und temperaturkontrollierter Gärung. Ein Teil des Mosts, genauer 35 Prozent, vergärt und reift in kleinen gebrauchten Barriques aus weißer Eiche mit 228 Litern. Das sorgt nicht für vordergründiges Holz, sondern für mehr Tiefe und ein rundes Mundgefühl.
Charakter und Geschmack
Im Glas zeigt sich der Wein strohgelb mit grünlichen Reflexen. Duftlich erinnert er an reife Äpfel, Birne, Pfirsich und Zitrus, dazu kommen florale Anklänge, die an Jasmin erinnern. Am Gaumen wirkt er saftig, frisch und anhaltend, mit guter Würze und einer fast knackigen Struktur, die den nächsten Schluck sehr leicht macht.
Speiseempfehlung, Serviertemperatur und Genussreife.
Sehr passend zu Fisch-Carpaccio, Oktopussalat, Stockfisch oder Risotto mit Meeresfrüchten. Serviert wird er ideal bei 10 bis 12 Grad. Costaripa empfiehlt ihn mit einer Genussreife von etwa 2 bis 4 Jahren.